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Helfer erstellen Trinkwasser

Helfer aus Mühlacker üben das Aufbereiten von Flusswasser zu Trinkwasser.

Gruppenbild

anrühren von Chemikalien

Befüllung des LKW

Labor

Reinigung des Filter

Am Mittwoch den 18.06.2014 fuhren die Helfer Andreas Donath, Björn Sottona und Alexander Beck mit dem Trinkwasseraufbereitungsfahrzeug nach Fritzlar in Hessen.

Dort besuchten die drei einen Lehrgang im Bereich Trinkwasseraufbereitung. Hier konnte neues Wissen erlernt aber auch altes Wissen unter Beweis gestellt werden.

An einem der fünf Lehrgangstage wurde die zuvor erlernte Theorie in die Praxis umgesetzt. Hierzu ging es mit allen Lehrgangsteilnehmer an einen nahegelegen Fluss (Schwalm). Hier wurde eine Wasserprobe entnommen, welche zuerst im mobilen Labor auf Schwebstoffe getestet wurde. Nach einem guten Ergebnis, konnte das erste von fünf Becken mit 8000 Liter Wasser aus dem Fluss  gefüllt werden. In das Wasser wurde in bestimmten abständen Chlor, Eisen³Chlorid, Aktivkohle und Kalk gegeben. Diese Stoffe töten Keime ab, binden Schmutz, entgiften und stellen den pH-Wert des Wassers ein. In der Einwirkzeit der Chemikalien konnte der Rest der Anlage aufgebaut werden. Die Helfer aus Mühlacker bekamen noch Unterstützung von drei weiteren DRK’ler aus Deutschland, denen keine Wasserfilteranlage zur Verfügung steht, dennoch aber am Lehrgang teilnehmen konnten. Nachdem die ersten 6000 Liter gefiltert waren, kam ein LKW mit einem Tank. Diesen galt es bis zur hälfte mit frisch gefiltertem Wasser zu füllen. Da schon ein Vorrat da war konnte diese Aufgabe schnell erledigt werden.

Da zwei Wasseraufbereitungsanlgen betrieben wurden, hatte auch das Laborteam immer kräftig was zu arbeiten. Diese bekamen ständig Proben von den Anlagen um zu testen ob das gewünschte Ergebnis erzielt wird. Am Ende des Übungstages konnte das Labor verkünden, dass unser gefiltertes Wasser besser als Leitungswasser geworden ist. Daraufhin wurde sofort der Erfolg mit Kaffee gefeiert, der aus dem selbst gefilterten Wasser gekocht wurde.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Da mehr Wasser Hergestellt wurde, als zur Befüllung des Tanks benötigt wurde, konnte auch mit dem Wasser gespielt werden. Da ein Strahlrohr vorhanden war, konnte das Wasser versprüht werden, was gegen Später mit einem Druck von 9 bar geschah, dieser durch zwei in Reihe geschalteten Dieselpumpen erzeugt wurde.

Nachdem die Übung vorbei war, wurden alle Fahrzeuge wieder Einsatzbereit gemacht und die Kursteilnehmer konnten ihre lange Heimfahrt antreten.

22. Juni 2014 20:28 Uhr. Alter: 4 Jahre