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Auf den Spuren Henry Dunants

Eine Reise in den Geburtsort des Roten Kreuzes

Katharina bei den Tafeln der Mitgliedsstaaten

Knochenkapelle

Anlässlich des 150 jährigen Bestehens des Roten Kreuzes und des 100 jährigen Bestehens des OV Mühlacker reiste Katharina Beck nach Solferino. Solferino, ein idyllisches Örtechen in Norditalien, gilt als Geburtsort des Roten Kreuzes. Hier trug sich 1859 eine der blutigsten Schlachten der Neuzeit zu. Auf einem etwa 16 km langen Schlachtfeld standen sich rund 235.000 Soldaten gegenüber. Die Schlacht war binnen eines Tages entschieden und Dunant, ein Handelsreisender, wurde mit den Folgen konfronitert. Über 40.000 Tote, Verwundete und Verletzte lagen meist unversorgt auf dem Schlachtfeld. Dunant half und gründete in Konsequenz 1863 das Rote Kreuz.

Auch heute ist Solferino ein kleines und bescheidenes Örtchen in der Nähe des Gardasees. Ein italienisches Dorf in dem die Zeit stillzustehen scheint. Kleine verwinkelte Gassen, in der Sonne dösende Hunde und auch sonst ein recht beschauliches Dorfleben. Entgegen aller Erwartungen bilden sich die Bewohner nichts auf ihren wichtigen Status in der Geschichte ein. Es gibt keinen nennenswerten Tourismus und nahezu niemand spricht Englisch.

Auch wenn sich die Bevölkerung von der Geschichte unbeindruckt zeigt, sind die Spuren und Folgen der Schlacht immer noch zu sehen:

  • Die Knochenkapelle beherbergt die Gebeine von etwa 7.000 in der Schlacht gefallenen Soldaten
  • Das Kriegsmuseum, das u.A. alte Uniformen bewahrt
  • Der Turm, auch Kriegsmuseum
  • Das offizielle Rot Kreuz Denkmal mit einer Gedenkwand und den Namenstafeln aller Mitgliedsländer

Alles in Allem ist Solferino eine Reise wert, ganz gleich, ob man nun dem Roten Kreuz angehört oder nicht.

8. Mai 2013 12:30 Uhr. Alter: 8 Jahre