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Mühlacker Rotkreuzler während Vermisstensuche im Dauereinsatz

Während des Sucheinsatzes für eine vermisste Frau waren kontinuierlich Helfer des DRK Ortsvereins Mühlacker im Einsatz. Dabei zeigten die Helfer der Mühlacker Technik Gruppe, dass sie auch größeren Betreuungseinsätzen gewachsen sind. So wurden durch sie auch über 350 Einsatzkräfte verpflegt.

Sicherstellung der Stromversorgung mit dem Material des Technik- Fahrzeuges, sowie dem Anhänger Stromversorgung

Letzte Vorbereitungen an der Ausgabestelle

Die ersten Einsatzkräfte essen im Ruhebereich

Betrieb an der Getränkeausgabe

 

Bei der Suchaktion nach eine vermisste Frau, die in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen gesorgt hat, waren vom frühen Dienstagmorgen (14.04) bis zum Einstellen der Suchmaßnahmen am Donnerstagabend Einsatzkräfte der Bereitschaft des Rotenkreuzes in Mühlacker im Einsatz.

 

 

Die ersten Kräfte wurden am frühen Dienstagmorgen über Alarmempfänger von der Rettungsleitstelle Pforzheim alarmiert. Das Einsatzstichwort für die Fachgruppe Technik und Sicherheit lautete: “technische Unterstützung beim Bereitstellungsraum am Illinger Waldfriedhof“. Wenige Minuten nach der Alarmierung rückten 5 Mühlacker Helfer mit 2 Fahrzeugen und einem Anhänger zum Einsatzort aus. Dort angekommen wurde zunächst die Stromversorgung es
Einsatzleitfahrzeuges sichergestellt sowie der Bereitstellungsraum ausgeleuchtet.

 

 

Ihre Vielseitigkeit konnten die Helfer, dann bei der Versorgung der Einsatzkräfte unter Beweis stellen. Obwohl die Bereitschaft Mühlacker eher einen technischen bzw. sanitätsdienstlichen Schwerpunkt hat, verfügt Sie auch über ausreichend Wissen und Material, mit dem sie ohne weiteres die Verpflegung von Einsatzkräften durchführen kann. So wurden in den frühen Stunden des Einsatzes schnell belegte Brötchen, Kaffee und Tee für die Suchenden beschafft. Hier gilt der Dank der Bäckerei Dürrmenz Bäck, die unkompliziert und innerhalb kürzester Zeit die Brötchen zubereitete.

 

 

Am späten Dienstagvormittag stand dann fest, dass sich der Einsatz wohl mindestens über den ganzen Tag hinziehen wird. Die Aufgaben der Mühlacker Helfer bestanden nun neben ihrer eigentlichen Aufgabe, nämlich der weiteren Energieversorgung der Einsatzleitung, auch in der Beschaffung und Ausgabe von Verpflegung an etwa 100 Einsatzkräften. Da sich die Hundestaffeln teil durch sehr steiles, überwuchertes Gelände bewegen mussten, stieg natürlich ihr Energiebedarf enorm. Daher wurde schell klar, dass hier mit den belegten Brötchen allein deren Bedarf nicht zu decken war. Außerdem musste die provisorische Ausgabestelle auch gegen Witterungseinflüsse gesichert werden.

 

 

Als Verpflegung viel die Wahl sehr schnell auf Maultaschen in der Brühe. Diese konnten vor Ort in einem Schnellkochtopf je nach Bedarf zubereitet werden. Dazu wurden Äpfel, Sprudel, Apfelsaftschorle, Tee und Kaffee angeboten. Aus den Beständen des Ortsverein wurde zudem ein Zelt aufgestellt, unter die Verpflegungsausgabe stattfand. Um den Einsatzkräften während dem Essen und in den kurzen Ruhephasen einen geeigneten Platz bieten zu können wurde außerdem mit Tischen und Bänken eine Ess- und Ruhezone installiert.

 

 

Insgesamt wurden an den 3 Einsatztagen etwa 350 Einsatzkräfte verpflegt. Die Helferinnen und Helfer des Ortsvereins Mühlacker waren in mehreren Schichten insgesamt 42 Stunden im Einsatz. Neben der Verpflegung und technischen Unterstützung leisteten die Mühlacker Helfer auch wertvolle Dienste bei der Führung der großteils ortsfremden Einsatzkräfte der Rettungshundestaffeln. Alles in allem gab es sowohl von den Einsatzkräften selbst als auch von der Einsatzleitung des Roten Kreuzes sehr viel Lob für die vielseitigen Rotkreuzler aus Mühlacker.

19. April 2009 12:48 Uhr. Alter: 9 Jahre